Orientierungshilfe
Projekt “Gewalt gegen Behinderte durch pflegende Angehörige”


Gewalt gegen Behinderte durch die pflegenden Angehörigen ist ein vielfach tabuisiertes Thema. “Wegschauen” ist eben gesellschaftlich verträglicher, als “Hinschauen” und Aufzeigen. Dieser Mißstand soll sichtbar und bewußt gemacht werden.

Das Projekt soll Aufmerksamkeit erregen, sodass diejenigen, die Gewalt ausüben erkennen, dass ihr Verhalten nicht länger akzeptiert und geduldet wird.

Die betroffenen (meist von den Angehörigen abhängigen) Behinderten erfahren, dass sie nicht alles erdulden und erleiden müssen.

TherapeutInnen, BetreuerInnen, HelferInnen und MitarbeiterInnen von Fahrtendiensten sowie ÄrztInnen sollen für diese Gruppe weiter sensibilisiert werden.

Es sollen im Rahmen dieses Projektes Methoden und Maßnahmen erarbeitet werden, umd durch entsprechende Angbote für Täter und Opfer die Gewaltausübung zu vermindern – im besten Fall zu verhindern.

Ziele:

Bewußtseinsbildung in der Öffentlichkeit

Erarbeiten sinnvoller Programme, die Hilfe und Entlastung ermöglichen

Hilfe und Entlastung der betroffenen Familien

Zielgruppe:

Öffentlichkeit und Medien - Enttabuisierung des Themas

Völlig auf Hilfe von außen angewiesene körperbehinderte Personen, die durch ihre pflegenden Angehörigen Gewalt erfahren

Pflegende Angehörige, die oft aufgrund von Hilflosigkeit sowie psychischer und/oder physischer Überforderung Gewalt an ihren hilfsbedürftigen Angehörigen ausüben

Alle im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen